Stadtverwaltung Kitzscher

3 Tage mit Spiel, Sport, Wissenswerte und Neptun mit seinen Häschern

`3
Jugendfeuerwehr im Zeltlager 2017 in Mölbis
 
Nachdem die Zelte aufgebaut waren, wurde am erst Tag im Gemeinschaftszelt das Abendbrot eingenommen. Danach konnte die Freizeit zum Kennenlernen genutzt werden, es wurde Fußball gespielt und Holz für das Lagerfeuer gesammelt. Zahlreiche Übungsleiter waren vor Ort, welche bereits seit mehreren Jahren das Zeltlager für die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren ausrichten. Viele von ihnen haben als Kinder an solchen Zeltlagern teilgenommen und sind nun für die nächste Generation Ansprechpartner und Jugendwarte.
 
Am zweiten Tag des Zeltlagers standen Wettkämpfe im Vordergrund. Die Kinder wurden in Teams eingeteilt, sodass sich diese aus Mitgliedern verschiedener Jugendfeuerwehren zusammensetzten. Der Wettkampf begann mit der ersten Station direkt in Mölbis. Der Aufbau und Ablauf eines Standrohrs musste erklärt werden. Es folgten weitere 12 Stationen, von Mölbis bis zum Aussichtsturm der Hochhalde Trages und zurück. An diesen waren Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt, aber auch feuerwehrtechnisches Wissen sowie Handhabung und Erste Hilfe waren Teil der Übungen. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmer an den einzelnen Stationen Punkte für das Erreichen der Jugendflamme 1 und 2. Das Mittagessen gab es direkt unter dem Erzgebirgsblick auf der Hochhalde Trages. Alle Floriansjünger wurden, egal an welcher Station sie waren, mit Einsatzfahrzeugen abgeholt und mit Gulasch aus der Gulaschkanone verpflegt. Auch die Informationstafeln auf der ehemaligen Abraumhalde mit geschichtlichem- und naturwissenschaftlichen Hintergründen war gefragt, denn jede Gruppe musste einen Vortrag über den künstlich aufgeschütteten, plateauartigen Hügel und aktuell höchster Erhebung der Leipziger Tieflandsbucht halten. Am späten Nachmittag ging es dann mit den Einsatzfahrzeugen an den Störmthaler See.
 
Für Überraschung sorgte das plötzliche Auftauchen von Neptun und seinen Häschern. Nach den üblichen allgemeinen Bekundungen verlas Neptun den Namen der Täuflinge von seiner Papyrusrolle, woraufhin jeder von denen versuchte zu fliehen. Die Häscher konnten aber jeden Täufling einfangen und an ihren Chef übergeben, wo er ein zuvor gemixtes Getränk zu sich nehmen musste. Danach wurden die Getauften dem Meer übergeben. Diesmal jedoch nur im sprichwörtlichen Sinne, denn auf Grund der Wetterlage konnte die Taufe nicht im See, sondern lediglich mit einer gefüllten Suppenkelle erfolgen. Nach der Taufe hat jeder eine Urkunde mit seinem Taufnamen bekommen. Zurück ging es mit den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren ins Zeltlager.
 
22:00 Uhr war Nachtruhe. Gegen 22:10 Uhr ging im Zeltlager die Sirene an. „Alarm“ hallte es über den Zeltplatz. Alle mussten vor ihren Zelten in Einsatzsachen antreten. Doch keine Sorge, Nachtwanderung durch Mölbis war angesagt. Auf dieser wartete so manche unerwartete Überraschung auf die Kinder und Jugendlichen. Einige Kinder erschraken sich lautstark. Erschöpft und müde im Zeltlager wieder angekommen, war nun endlich richtige Nachtruhe.
 
Am dritten und letzten Tag wurden Gemeinschaftsspiele und eine Technikschau am TSF W/Z von der FW Kitzscher Zug Trages gestartet, anschließend war Siegerehrung.
 
Wir bedanken uns bei den Organisatoren und bei den Kameraden aus Mölbis, sowie den anderen Jugendfeuerwehren für das gelungene Wochenende.
 
JW Nico Lachmann , Öffentlichkeitsarbeit
 
Vorschaubild: Großer Eröffnungsappell aller teilnehmenden Jugendwehren beim Zeltlager in Mölbis
 
« zurück