Stadtverwaltung Kitzscher

1200 Gäste zählten die Karnevalisten

`1200
Walpurgisnacht zieht halb Kitzscher auf den Rittergutsplatz
 
Pünktlich um 19:00 Uhr schloss Kinder- und Jugendarbeits-Chef Michael Fläming die Türen zum Treff auf, um mit den kreativen Helfern aus Kita und Karnevalverein Jungen und Mädchen in gefährliche Piraten, Spinnennetze oder ähnliche Gestalten zu verwandeln. Anschließend nahmen diese gemeinsam mit ihren Eltern und Freunden am Lampionumzug zum Rittergut teil. Dieser startete bereits zum zweiten Mal vor der Oberschule. Die Organisatoren vom Karnevalverein schauten erst skeptisch, doch als kurz vor dem geplanten Start „Die lustigen Heimatmusikanten“ um die Ecke bogen recht zuversichtlich auf den Lichterzug. Begleitet von Ordnungsamt, Jugendfeuerwehr und KVK – Mitgliedern startete der Zug pünktlich. Die Menschentraube trug ihre Lichter und Lampions durch die Stadt und sammelte ganz nebenbei viele weitere Feierlustige vom Straßenrand ein. Die zünftige Marschmusik der Altranstädter Heimatmusikanten begleitete den Zug bis zum Festplatz. Zahlreiche Besucher warteten bereits und als der letzte Ton gespielt war, konnte das Walpurgisfeuer entfacht werden.
 
Der stellvertretende Vorsitzende des KVK, Mario Simon begrüßte alle Gäste und wies seine Vereinsmitglieder an, das Feuer zu entzündet. Während nun die Flammen am Rock der Walpurga zündelten, wurden die umstehenden Eula-nahen Bäume gewässert, um den Übergriff des hochaufschießenden Feuers zu vermeiden. Auf dem Festplatz konnte sich eng gedrängt zur Musik des KVK Haus- und Hof-DJs Heiko Vorwerg bewegt werden. Als kleines i – Tüpfelchen wurde ein regionaler Schausteller mit einem kleinen Karussell und Greiferautomaten engagiert. Darüber hinaus liefen auf einer überdimensionalen Leinwand die Bilder der letzten Session. Unterstützt wurden die Karnevalisten bei der Verpflegung am Festabend durch die Mitglieder des Heimatvereins. Mario Simon bestätigte im Gespräch danach: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Walpurgisnacht. Berechnungen unsererseits haben eine Zahl von etwa 1200 Besuchern ergeben. Das ist der Wahnsinn. Abschließend möchte ich neben dem Heimatverein insbesondere den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes, des Ordnungsamtes und dem Bürgermeisters, sowie der Jugendfeuerwehr und dem Autohaus Heuter für die Stellung der Videoleinwand ausdrücklich danken.“
 
Schumann
Öffentlichkeitsarbeit
« zurück