Stadtverwaltung Kitzscher

Das Motto kann nur lauten: Ausbildung der „Retter von Morgen“

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Die Jugendfeuerwehr wird 20 und stellt sich im Heimatmuseum vor. Nicht ohne Stolz standen Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr am 06.03.2016 im Ausstellungsraum des Heimatmuseums. Die Ausstellung ist bis zum 17.04.2016 zu sehen. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des Heimatvereins Kitzscher, Herr Franz Waberzeck, übergab dieser das Wort an den Gründer und leitenden Jugendwart der Jugendfeuerwehr Kitzscher, Herrn Günther Knoth. Dieser ließ es sich nicht nehmen, einen kurzen Abriss zur Entstehungsgeschichte abzugeben, wie nach der politischen Wende die Jugendarbeit zuerst Mal in den Hintergrund trat, um nach mehreren warnenden Zeigefingern an die Wehrleitung er selbst das Zepter zur Gründung einer Jugendfeuerwehr in Kitzscher übernahm. Dabei betonte er mit Nachdruck, dass im Vordergrund einer Nachwuchsfeuerwehr nur die Ausbildung der „Retter von Morgen“ stehen kann. Als unverzichtbar bezeichnete er die weiteren Jugendwarte, Kameraden Spanknöbel für Kitzscher, den Kam. Lachmann für den Zug Trages und den Kam. Köhn als Unterstützer der Jugendarbeit insgesamt und sich derzeit in Ausbildung befindlichen Jugendwart. Zum Abschluss lud der leitende Jugendwart die Anwesenden zum Highlight, dem Kinderfest am 04.06.2016 am Feuerwehrgerätehaus ein. Der anwesende Wehrleiter ließ es sich nicht nehmen, den Mitgliedern und insbesondere den Jugendwarten zu danken. Mit Blick in die Zukunft hob er die Ausbildung des Kameraden Köhn zum Jugendwart hervor und mit Seitenblick neben den jungen und künftigen Jugendwart stellte er die Nachwuchsakquise heraus. Natürlich sollten die Protagonisten ebenfalls das Wort erhalten. Stephan Christ, Mitglied der Jugendfeuerwehr, berichtete von Ausbildungseinheiten mit dem Erlernen von Kommandos, Abkürzungen und der Besonderheiten der Dienst-Kfz. Die Ausführungen lobend machte der Heimatvereinsvorsitzende Werbung und Herr Knoth berichtete begeistert von Belantisbesuchen, Zeltlagern sowie der Teilnahme am Lampionumzug der Walpurgisnacht.
Nach dem Prost zur Eröffnung berichtete Herr Knoth verschmitzt von der langen Vorbereitungsphase und der kurzen Umsetzung mit seinen Weggefährten Spanknöbel und Lachmann. Auf die Frage, warum Sie sich ausgerechnet für diese Ausstellung interessiert, antwortete die Besucherin Frau Winter, dass ihr die Kinder- und Jugendarbeit sehr am Herzen liegt und sie sich über die Gestaltung von praktischer und theoretischer Freizeitgestaltung informieren wollte. Dabei freute sich die junge Mutter, dass es keine rein theoretische Ausstellung ist, sondern sich die Besucher u.a. in den wichtigsten Feuerwehrknoten probieren können.
 
Schumann
Öffentlichkeitsarbeit
 
Vorschaubild: Herr Waberzeck (li.) und BM Schramm (re.) mit den Gästen der Eröffnung
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