Stadtverwaltung Kitzscher

Kitzscher feiert ein schönes Sommerfest

`Kitzscher
Park- und Teichfest lockt Familien und Gäste mit vielen Höhepunkten
Neues Konzept für Freitag geht voll auf
 
Unter dem Motto: „All you can dance“ eröffnete das Festwochenende am Freitagabend. Die Organisatoren vom Village Club um Marc Werner hatten sich im Vorfeld Gedanken gemacht und für den Abend ein neues Konzept entworfen. Erstmals fand das Opening im Rittersaal statt. Dazu bauten die Veranstalter einen großen Außenbereich als Wohlfühloase mit einer Bar auf. Marc Werner, Kopf von Village Club Events, welche seit vielen Jahren Veranstaltungen für die Jugend in der Region um Kitzscher durchführen, zog ein rundum positives Resümee: „Man kann schon mit Rückblick auf die letzten Jahre sagen, dass dieser Freitagabend der Erfolgreichste in unserer Geschichte beim Park- und Teichfestes gewesen ist. Trotz des erstmaligen Verlangens von Eintrittsgeld strömten die Gäste aufs Festgelände und bereits ab 22:30 Uhr auf die Tanzfläche. Die DJ´s, DeeJay DaRoxx (Nachcafe´), Marc Werner (Kittball), Robexx (Village Club), Thomas Beyer Official (Bunny Tiger) und KlangChaoten rockten den Saal und pünktlich um 2:30 Uhr verließen die Gäste zufrieden, friedlich und mit guter Laune das Festgelände.“ So kann doch ein Festwochenende starten.
 
Rittersaal am Festfreitag   DJ DaRoox an den Decks
 
Am nächsten Morgen eröffnete der neugegründete Seifenkistenrennsportverein mit seinem Seifenkisten- und BobbyCar Rennen in der Lärchenstraße das Fest. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der eigenen Zeitmessanlage lief es dann doch wie geschmiert. Wie immer trug DJ Axel mit seiner launigen Moderation und wie an der Perlenkette aufgereihten Schlagerhitmix zu einem gelungen Rennen bei. Den ausführlichen Bericht des Renndirektors Dirk Hilmers lesen Sie in dieser Amtsblattausgabe.
Parallel dazu Bridgeten und Schmetterten die Volleyballer auf dem Parksportplatz. Allen Widrigkeiten zum Trotz, es wird immer schwerer ein entsprechendes Starterfeld zu organisieren, erfreut sich das Turnier des TSV Kitzscher größter Beliebtheit. So zeigten sich die Organisatoren, ob der Teilnahme der vielen Mannschaften, begeistert. Die Stimmung war super und die Spiele auf gutem Niveau immer fair geführt. Den Sieg errang das am weitest gereiste Team „Illeburger Starter Kit“ aus Eilenburg. Bürgermeister Maik Schramm würdigte das Engagement: „Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, diese Siegerehrung durchzuführen. Es ist mir dabei nicht nur eine Herzensangelegenheit, die Organisatoren um Fam. Müller zu würdigen. Auch die Entspanntheit der Teilnehmer ist mir ans Herz gewachsen. Ich danke Euch dafür, es ist wirklich ein toller und wichtiger Bestandteil unseres Park- undTeichfestes.“ Nicht nur er erntete dafür einen Applaus, jede teilnehmende Mannschaft wurde ausschweifend von seinen Gegnern gefeiert.
 
Volleyball im Park   Siegerfoto
 
Trotz der hohen Temperaturen im Zelt füllte sich dieses gegen 14:30 Uhr zusehends. Nach dem die Sieger des Seifenkisten- und BobbyCarRennens gekürt und beklatscht wurden, unterhielten die großen Gruppen der Kita „Wirbelwind“ singend und tanzend das Publikum. Die Angehörigen hatten sich bereits vorher mit Stolz geschwelter Brust vor der Bühne postiert. Unter der Leitung der Erzieherinnen Sabine Einert und Martina Pilz sowie Noch-Praktikant Erik Emsel sangen und spielten die Vorschüler ihr Programm und die Besucher des Festzeltes spendeten tosenden Beifall.
 
 Die Kita auf großer Bühne   Frau Einert, Herr Emsel und Frau Pilz mit Ihren großen Gruppen
 
Leider hielt es nicht alle Gäste auf ihren Plätzen, das Kinderprogramm „Die Bremer Stadtmusikanten“ fand nur spärlich Beachtung. Erst als die D&J DanceFormation den Vorplatz der Bühne betraten, füllten sich die Reihen bis auf den letzten Platz. Nachdem Moderatorin Kay Enge das Publikum eingeschworen hatte, unterhielten die Tänzer das Publikum über eine Stunde lang mit ihren atemraubenden Choreografien. Diesmal durften die Besucher gar einige Premieren miterleben. Was die Mädels dabei für Tänze auf die Bühne zaubern, ist wirklich aller Ehren wert.
 
DuJ DanceFormation   Eis für die Tänzer
 
Den ganzen Nachmittag wurde in der Rittergutsruine ein großes Kinderfest durchgeführt. Neben dem Rummel mit seinen Attraktionen, auf der gegenüberliegenden großen Wiese, fanden vor allem die Angebote des Erzieherteams der Kita Wirbelwind an der Bastelstation, beim Bogenschießen, dem Kinderschminken und vor allem den beiden großen Hüpfburgen uvm. größte Beachtung. Als Heimatvereinsvorsitzender Franz Waberzeck die Ruine erstmals betrat, blieb ihm förmlich die Sprache weg. Ein knappes: „Das ist ja der Wahnsinn.“ kam dann doch noch über seine Lippen. Ein großes Dankeschön richteten die Organisatoren an die Macher des Kinderfestes unter Leitung von Michael Rudolph, Leiter des Offenen Kinder- und Jugendtreffs sowie Cindy Pieper und Anja Grützmacher aus der Kita.
 
Kinderfest   Die Hüpfburgen beim Kinderfest
 
Nachdem die D&J DanceFormation die Tanzfläche im Festzelt verlassen hatten, machte sich der Bürgermeister mit seinem Gefolge und den Enten im Gepäck auf den Weg zur Brücke auf der Bornaischen Straße, um die Plasteenten auf ihr Rennen zu schicken. Bereits 14:30 Uhr waren alle 750 Enten restlos ausverkauft. Der geschulte Blick in die Eula ließ in diesem Jahr Bestzeit vermuten. Eine hochstehende und mit Stromschnellen dahin brausende Eula machte es möglich. In der wahrscheinlich (weil noch nie gestoppt) kürzesten Zeit trafen die Enten unter der Führung der Nr. 690 im Ziel unterhalb des KGV "Grabelandes" ein. Selbst die Jury wurde vom schnellen Einlauf der Enten überrascht und musste kurzentschlossen einen Sprint in die Eula zur Zielvorrichtung ansetzen. Wie jedes Jahr wurden die neugierigen Enten- Adoptiveltern von DJ Axel am Ziel mit seinem Soundmobil empfangen. Er setzte mit seiner Moderation dort an, wo er am Vormittag beim Seifenkistenrennen aufgehört hatte und unterhielt gewohnt schnippig. Trotz des schnellen Zieleinlaufes ließen sich beim Einsortieren die städtischen Mitarbeiter Marco Baaske und Marcel Weißenberger nicht aus der Ruhe bringen. Auch die starke Strömung und der hohe Wasserstand konnte ihnen nichts anhaben. Sie waren wohl eher über die willkommene Abkühlung erfreut.
 
Start des Entenrennens  Enten im Ziel   DJ Axel in seinem Element
 
 
Pate der Entenverlosung - Wolfgang Niemann    Profiteure des Entenrennenerlöses sind die Wirbelwinde
 
Kurz nach dem Zieleinlauf stand bereits der nächste Programmpunkt an. Trockenen Fußes, denn Übung macht den Meister, überstand der Bürgermeister zum wiederholten Mal ohne Bierdusche den Fassbieranstich. Das Kellerbier ging schnell unters Volk, jetzt war es an der an der Zeit, die Gewinner des 6. Kitzscheraner Entenrennens zu prämieren. Bei der Bekanntgabe durch den Bürgermeister und Marco Baaske aus dem städtischen Organisationsteam hätte man eine Nadel fallen hören. Wie schon in den letzten Jahren konnten nicht alle Preise an dem Abend an die Gewinnerpaten ausgereicht werden. Letzte Überbleibsel der Gewinne des Entenrennens finden Sie aktuell auf einen Blick unter  www.kitzscher.de.
 
BM Schramm übersteht den Faßbieranstich trocken   Anstoßen mit Herrn Höfer (re.)
 
Das abwechslungsreiche Tagesprogramm war damit abgeschlossen. Die Besucher hatten erst mal Zeit sich zu stärken. Lecker Gegrilltes gab es beim Kraftsport- und Fitnessverein, das beliebte Gyros mit Sauerkraut und Zatziki bei der Feuerwehr, Süßes bei den Schaustellern auf dem Rummel, Fischbrötchen, Fettbemme, Knüppelkuchen und Soljanka beim Heimatverein. Mit viel Spaß präsentierten die Damen des Frauenchores Kitzscher den Besuchern ihre leckeren Cocktails und fanden reißenden Absatz. Für den großen Durst standen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des FSV Kitzscher auf den Bierwagen stets Gewehr bei Fuß. Das Fazit der „kulinarischen Versorger“ war positiv. Ab 20 Uhr mühte sich die „Happy Feeling“ Party Band redlich um Stimmung. An diesem Abend jedoch hatten sie gegen die Verlockungen einer lauen Sommernacht keine Chance. Alle Sitzplätze und auch die Tresen der Bierwagen im Außenbereich blieben bis in die Nacht voll besetzt. Die Gäste genossen einfach das entspannte Gefühl im Freien, die Gesellschaft mit guten Gesprächen.
 
Bis zum Abend wurde der Rummel rege genutzt
 
Am Ende zeigte sich das Organisationsteam der Stadtverwaltung rundum zufrieden. Das Programm hat sich über die Jahre bewährt. Individuelle Anpassungen, wie zum Beispiel am Freitagabend haben voll und ganz gegriffen.
 
Schumann
Öffentlichkeitsarbeit
 
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