Stadtverwaltung Kitzscher

Neujahrsempfang 2020

`Neujahrsempfang
Gäste verleben einen entspannten, unterhaltsamen und geselligen Abend
 
Bürgermeister blickt positiv in die Zukunft und sieht aktuelle Förderverfahren kritisch
 
 

Eine kleine Hiobsbotschaft kam in den Wochen zuvor aus dem Hause des Landratsamtes. Dessen Neujahrsempfang wurde kurzfristig um eine Woche vorgezogen, sodass der Schirmherr der Veranstaltung schon vorher schwante, dass die regionale Politprominenz in diesem Jahr nicht den Weg in den Festsaal finden wird. Unbeeindruckt dieser Meldung wurde das Positive daraus gezogen. Es entwickelte sich ein entspannter Abend in vertrauter Atmosphäre mit bekannten Gesichtern. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Hausherrn stieg die Gruppe „DreamXplosion“ auf die Bühne. Die Tänzerinnen boten mit „Remember“ eine großartige Show in ihren schwarz-roten Kostümen. Viel Beifall war den Tänzerinnen gewiss.

Schlag auf Schlag ging es weiter. Es folgte die Aufführung der jüngeren „DanceChix“, welche ihren Vortänzerinnen keinesfalls nachstanden. Sie tanzten „Glad you came“. Zum Abschluss präsentierte die DreamXplosion in güldenen Gewändern den Tanz „Taki“ und zeigten dabei neben synchronem Tanzen, dass sie auch lateinamerikanische Klänge wundervoll in ihre Darbietung integrieren können.

Es folgte die Präsentation zum Neujahrsempfang des Bürgermeisters. Schnell war nach dem Abgang der Tänzer auf der Bühne Laptop und Beamer durch das Funktionsteam aufgestellt. Das Stadtoberhaupt konnte nun durch die Geschehnisse der letzten 2 Jahre führen. Nachdem er ausführlich über Statistiken und die Arbeit in den öffentlichen Einrichtungen der Stadt referierte, blickte er auf die Veranstaltungshöhepunkte der letzten beiden Jahresscheiben zurück. Er beleuchtet die traditionellen Veranstaltungsreihen, wie Karneval, Walpurgisnacht, Wanderungen, Konzerte, Park- und Teichfeste, Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkte u.v.m.. Den Abschluss seines Rückblickes bildete die Rechenschaft über abgeschlossene und aktuelle Bauvorhaben in der Stadt. Neben den vielen kleineren geförderten Maßnahmen im Stadtgebiet erörterte er neben der Fertigstellung der Autobahn insbesondere die Großprojekte in Grundschule, Oberschule, integrativer Kita oder die abgeschlossenen Arbeiten bei der Erschließung des Wohngebietes Kitzscher Nord-West.

Nach der letzten Folie schloss sich die Neujahrsrede direkt an. Darin stellte er die Vorzüge Kitzschers in den Vordergrund. Zuerst beschrieb er das Wechselbad der Geschichte Kitzschers. Er zeigte den Lauf vom kleinen Dorf mit 300 Einwohnern hin zur Industrie- und Schlafstadt mit 10.000 Einwohnern und zurück zur Kleinstadt mit aktuell 5.000 Einwohnern. Weiter beschrieb er die Stabilisierung der Zahlen seit mehreren Jahren und der gefestigten Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Apotheke, schulischer sowie ärztlicher Versorgung. Er erklärte, dass sich Kitzscher mit diesen Standortvorteilen, mit denen nicht jede Kommune mit unserer Größe hausieren kann, und der Lage im Speckgürtel der ostdeutschen Metropole schlechthin, sich am neuerlichen Wendepunkt zum Positiven befindet. Mit Blick ins Publikum betonte er, dass er diese Voraussetzungen weiter ausbauen und Kitzscher somit fit für die Zukunft machen wolle. Die Liste der dafür notwendigen Projekte ist nach wie vor lang.

Der Bürgermeister hatte jedoch nicht nur Positives zu vermelden. Die Auflistung der 13 in Anspruch genommenen Fördermitteltöpfe brachte zwar ob der unverständlichen Namen Erheiterung im Saal, zeigte jedoch deutlich die Problematik auf, in welcher sich die Kommunen aktuell befinden. Um es auf den Punkt zu bringen: Die aktuelle Fördermittelpolitik ist Irrsinn, denn wir benötigen zur Generierung von Mittel unnötig Zeit. Diese Vorgänge müssen künftig vereinfacht werde. In Erklärung dessen unterstrich Maik Schramm: „So sind z. B. 3 Jahre vergangen bis wir mit der Sanierung der Oberschule beginnen konnten.“

Zum Abschluss bat er um Unterstützung, die Zukunft gemeinsam zu gestalten. „Wir können gemeinsam gestalten und die Weichen für gute Lebensbedingungen unserer Kinder und Enkel stellen.“, so der Bürgermeister. Nach dem Dank an seine Mitarbeiter, dem Stadtrat, den ehrenamtlichen Bürgern, den Vereinsmitgliedern und Gewerbetreibenden lud er die Anwesenden zu den Klängen des Frauenchores und zu einem geselligen Abend ein.

 

Schumann
Öffentlichkeitsarbeit

 

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