Stadtverwaltung Kitzscher

„Was bauen wir denn hier?“

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Zeitkapsel im Boden eingelassen
Offizielle Feierlichkeit an der neuen integrativen Kindertageseinrichtung
 
 
Der feierliche Akt wurde unter Beisein aller am Bau beteiligten Akteure am Donnerstag, dem 23.01.2020, vollzogen.
 
 
 
Die Bodenplatte war bereits gegossen, die ersten Wände standen im Rohbau. Der milde Winter der vergangenen Wochen ließ den Baufortschritt schneller Voranschreiten als gedacht. Umfangreiche Arbeiten zur Baufeldfreimachung starteten bereits im Oktober vorigen Jahres. Nachdem die beauftragte Firma Geithainer Tief- und Straßenbau GmbH (GTS) aus Frankenhain im Anschluss eine Baustraße eingerichtet und im Dezember die Regen- und Schmutzwasserkanalisation eingebaut hatte, konnte bereits im Januar die Bodenplatte gegossen und mit dem Rohbau begonnen werden.
Neben dem Stadtrat und den am Bau beigezogenen Mitarbeitern der Stadtverwaltung lud Bürgermeister Maik Schramm die beteiligten Architekten, Fachplaner, Gewerke und die Großen der Kita „Wirbelwind“ ein. Die Kindergartenkinder als jüngste Anwesende wurden zugleich mit der Frage konfrontiert: „Was bauen wir denn hier?“ Die Antwort kam gleichzeitig und vielstimmig zur großen Erheiterung der Gäste: „eine Kita“. Darauf stellte das Stadtoberhaupt alle weiteren Gäste vor und beschrieb das Projekt. Nach einem Ständchen der Kinder schritt der Bürgermeister mit zwei Wirbelwinden zur Tat und deponierte die metallene Zeitkapsel in einem extra vorgesehenen Bodenausschnitt. Dabei betonte er ausdrücklich die Wichtigkeit des Baus der Einrichtung und beschrieb die aktuelle Situation im Wirbelwind: „Wir platzen aus allen Nähten!“ Im Anschluss wurde der Schacht fachmännisch von einem Mitarbeiter der Firma GTS GmbH verschlossen.
 
Wie geht’s weiter?
Bis Mitte März läuft der 2. Ausschreibungsblock. Dabei werden die Innenausbaugewerke gesucht. Bis Ende April soll das Dach gedeckt und nötige Verschattungen an der Fassade installiert sein. Die Planungen gehen immer mit Blick auf die Wetterkarte davon aus, dass im Laufe des II. Quartals die kompletten Fassadenarbeiten inkl. des Einbaus der Fenster abschlossen sind. Der Innenausbau läuft dann bereits parallel mit Elektro-, Sanitär und Heizungsinstallation. Die Endmontage wird bis zum Ende des III. Quartals andauern. Die in Verantwortung stehenden haben den ausdrücklichen Wunsch geäußert, die Eröffnung noch vor Weihnachten vornehmen zu wollen.
Bürgermeister Schramm dankte den Beteiligten und verwies abschließend auf den ambitionierten Zeitplan bis zur Fertigstellung, welcher nur mit gemeinsamen Kräften aller einzuhalten sein wird. Die Kita soll schlussendlich für 30 Krippen- und 36 Kindergartenkinder Betreuungsplätze schaffen.
 
Schumann
Öffentlichkeitsarbeit

Vorschaubild: BM Schramm hinterlegt mit den Wirbelwinden eine luft- und wasserdicht verschlossene Zeitkapsel in der neuen Kita – die metallene Aufbewahrung wurde mit aktuellen zeittypischen Dingen befüllt. Damit soll für kommende Generationen eine Dokumentation der aktuellen Verhältnisse gegeben werden, eine Vorgabe eines Zeitintervalls der nächsten Öffnung der Hülse wurde nicht vorgegeben.

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